Mein Heimweh nach Namelok

Um 2.00 Uhr in der Nacht starte ich zum Flughafen Nürnberg, um dann später am Morgen von Zürich nach Nairobi weiter zu fliegen. Ohne größere Probleme lande ich gegen 18.00 in der kenianischen Hauptstadt. Meine Freunde holen mich ab und wir fahren erst mal raus aus der lauten und heißen Stadt. Wie schon so oft halten wir in Emali, das ist eine Stadt etwa in der Hälfte unserer Fahrt zum Zielort. Dort essen wir zu Abend und bei einer Tasse gutem Kenia-Tee besprechen wir den Ablauf der nächsten Tage.
Auf der nächtlichen Weiterfahrt kreuzen viele Zebras, Giraffen, Büffel und Hyänen die Schnellstraße. Es ist sehr gefährlich, aber unser kenianischer Fahrer bringt uns sicher nach Kimana. Gegen 22.30 Uhr erreichen wir dann endlich das Haus meiner Freunde, wo ich auch wohnen werde. Meine Freunde nach so langer Zeit wiederzusehen ist sehr emotional und wunderschön für mich; ich bin wieder Zuhause.

24.10.2013
Die ersten Tage meines Aufenthaltes in Kenia widme ich meiner Amboseli-Familie. Ich begrüße die neugeborenen Kinder, es sind zwei Buben, Lemayian und Isaiah. Es gibt so viel zu erzählen, auch die Nachbarn kommen zur Begrüßung und berichten von den Ereignissen der letzten Monate.

An einem der ersten Tage lerne ich Selenoi kennen, unser neues Patenkind von Holiday and Help. Auf Grund familiärer Probleme haben wir dieses Mädchen in einer uns bekannten Familie untergebracht. Hier wird sie gut versorgt und kann zur Schule gehen. Sie geht in die 2. Klasse einer Primary School und wir sind gespannt, wie sie sich weiterentwickelt.

26.10.2013
Uhuru, Uhuru hören wir die Einwohner des Distriktes Kajido rufen. Ihr Präsident ist nach Loitokitok gekommen, um zu ihnen zu sprechen. Es wird viel Unterstützung und Hilfe für die Farmer von Seiten der Regierung angeboten und auch für mich ist es ein ganz besonderes Highlight dieser Reise, dem Präsidenten von Kenia so nahe zu sein.
Denn obwohl wir wegen unseres defekten Autos zu spät zum Empfang kamen und bereits 2500 bis 3000 Massai den Platz (über-) füllten, wurde eine Gasse durch die Menschen freigemacht und ich bekam einen von wenigen Sitzplätzen im innersten Sicherheitsbereich (in diesem Bereich gab es bestimmt 5-mal so viele bewaffnete Offiziere wie Gäste)

27.10.2013
Den ersten Sonntagvormittag meiner Reise verbringe ich zusammen mit meiner Gastfamilie zum Gebet in der Kirche. Besonders schön und ergreifend war der Auftritt eines Studentinnen-Chores, die in einer einheitlichen blauen Schuluniform gekleidet waren. Der Gesang der Mädchen hat mich tief in meinem Herzen berührt und ich werde sicher oft und gerne an dieses mir gemachte Geschenk denken.

29.10.2013
Die Vorbereitungen für meine Reise ins Highland der Teebauern, nach Karatina, nehmen die nächsten Tage in Anspruch.

Wie es dann weiter geht, das seht ihr im nächsten Bericht .....

Sere und asante sana
Eure Heidi Rehrmann

>> Bilder zum vorgenannten Reisebericht

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1 Comment

  1. Super !!!

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